
Kronen Zeitung
DURSTSTRECKE BEENDET
Elfmeter als Goldtor: Sturm gewinnt Steirer-Derby
Sturm Graz ist nach längerer Wartezeit in der Bundesliga wieder als Sieger vom Platz gegangen. Österreichs Fußballmeister setzte sich auswärts gegen den TSV Hartberg durch einen Elfmeter von Otar Kiteishvili (81.) mit 1:0 durch und holte damit in der Meisterschaft den ersten vollen Erfolg nach zuvor vier vergeblichen Versuchen. Für die Hartberger war es die erste Liga-Niederlage nach sechs Runden und über zwei Monaten, damals hatte man ebenfalls gegen Sturm 0:1 verloren.
Der TSV absolvierte sein zweites Heimmatch seit dem Umbau der Profertil Arena, die offizielle Eröffnung unter anderem mit Landeshauptmann Mario Kunasek erfolgte aber erst im Rahmen des Steiermark-Derbys. 5.500 Zuschauer sorgten für ein ausverkauftes Haus, bekamen aber auf dem Rasen nur sehr wenige Highlights zu sehen. Größter Aufreger war vorerst ein zu schwacher Abschluss von Elias Havel nach weitem Pass von Dominic Vincze, Sturm-Goalie Oliver Christensen hatte keine Mühe (23.).
Entscheidung durch Sturm-„Joker“
Hartberg machte vor der Pause noch mit einem Volley von Marco Hoffmann deutlich über das Tor auf sich aufmerksam (39.), Sturm wurde mit Ausnahme eines Fehlschusses von Arjan Malic (41.) überhaupt nicht vor dem gegnerischen Tor vorstellig. Auch in der zweiten Hälfte gab es lange nur Magerkost zu sehen, ehe drei von Sturms Einwechselspielern für die entscheidende Szene sorgten.
Maurice Malone kam nach Pass von Axel Kayombo nach einer Attacke von Tobias Kainz zu Fall, Kiteishvili verwertete den dafür verhängten Penalty sicher. Die Grazer ließen sich den Vorsprung dank ihrer Routine nicht mehr nehmen und waren im Finish dem 2:0 sogar näher als die Hartberger dem Ausgleich. Nach dem Schlusspfiff gingen bei TSV-Coach Manfred Schmid die Emotionen hoch, er sah wegen Kritik an Schiedsrichter Daniel Pfister die Rote Karte.
SK Sturm Graz 0:1 (0:0)
Hartberg, Profertil Arena, 5.500 (ausverkauft), SR Pfister
Tor: 0:1 (81.) Kiteishvili (Elfmeter)
Hartberg: Hülsmann, Kovacevic (85. Diarra), Vincze, Spendlhofer (85. Mijic), Wilfinger, Hennig – Heil (85. Fillafer), Markus, Kainz (89. Prokop) – Hoffmann (59. Fridrikas), Havel
Sturm: Christensen – Malic, Aiwu (46. Geyrhofer), Oermann, Lavalee (65. Karic) – Horvat, Chukwuani, Gorenc Stankovic, Rozga (54. Kiteishvili) – Le. Grgic (54. Malone), Jatta (74. Kayombo)
Gelbe Karten: Vincze, Kainz, Heil, Hülsmann, Havel bzw. Oermann, Aiwu, Malic
Rote Karte: Schmid (Hartberg-Trainer/Schiedsrichterkritik)
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